Wenn die Anzahl der Durchläufe zu hoch ist, um diese unter beständigen Bedingungen durchzuführen, kann dies u. U. zu einem Fehler im Experiment führen. Beim Ausführen eines Experiments in Blöcken können Sie die Blockeffekte (die unterschiedlichen experimentellen Bedingungen) getrennt und unabhängig von den Faktoreffekten schätzen. Als Blöcke können beispielsweise Tage, Lieferanten, Rohmaterialchargen, Bediener einer Maschine oder Produktionsschichten dienen.
Bei einem zentral zusammengesetzten Versuchsplan hängt die Anzahl der orthogonalen Blöcke von der Anzahl der Faktoren, der Anzahl der Durchläufe und der ausgewählten Fraktion des Versuchsplans ab. Zentral zusammengesetzte Versuchspläne können immer in einen faktoriellen Block und einen Gitterpunktblock gegliedert werden. Bei drei oder mehr Faktoren kann der faktorielle Block ebenfalls in zwei oder mehr Blöcke gegliedert werden. Wenn Sie einen Versuchsplan erstellen, zeigt Minitab die verfügbaren Optionen an.
Der Wert von α bestimmt in Kombination mit der Anzahl der Zentralpunkte, ob ein Versuchsplan Drehbarkeit und orthogonale Blöcke aufweist. Mit den Standardversuchsplänen von Minitab werden Drehbarkeit und orthogonale Blöcke erzielt, wenn beide Eigenschaften gleichzeitig erzielt werden können. Wenn der Versuchsplan Blöcke enthält und nicht beide Eigenschaften gleichzeitig erzielt werden können, enthalten die Standardversuchspläne orthogonale Blöcke.