Angeben von Optionen zum Schätzen der Parameter für Regelkarte der gleitenden Spannweite (MR)

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Angeben von Teilgruppen zum Schätzen von Parametern

Wenn einige Teilgruppen schwankende Daten enthalten, die auf bereits behobene Ausnahmebedingungen zurückzuführen sind, können Sie diese Teilgruppen aus den Berechnungen entfernen, um falsche Parameterschätzwerte zu vermeiden.

  1. Wählen Sie in der Dropdownliste aus, ob die auszulassenden Teilgruppen oder die einzubindenden Teilgruppen angegeben werden sollen.
    • Wenn die auszulassenden Teilgruppen angegeben werden sollen, wählen Sie Folgende Teilgruppen beim Schätzen der Parameter auslassen (z. B. 3 12:15) aus.
    • Wenn die einzubindenden Teilgruppen angegeben werden sollen, wählen Sie Folgende Teilgruppen beim Schätzen der Parameter verwenden (z. B. 3 12:15) aus.
  2. Geben Sie die Teilgruppen an. Verwenden Sie einen Doppelpunkt, um einen Bereich von Teilgruppen anzugeben. Trennen Sie die einzelnen Teilgruppen bzw. Bereiche von Teilgruppen mit Leerzeichen.
    Wenn Sie beispielsweise die Teilgruppen 4, 7, 11, 12, 13 und 14 angeben möchten, geben Sie 4 7 11:14 ein.

Schätzmethode für Standardabweichung

Wählen Sie die Methode zum Schätzen der Standardabweichung aus, anhand derer Minitab die Eingriffsgrenzen berechnet.

Teilgruppengröße = 1
  • Mittelwert der gleitenden Spannweite: Der Mittelwert der gleitenden Spannweite ist der Durchschnittswert der gleitenden Spannweite von zwei oder mehr aufeinander folgenden Punkten. Verwenden Sie diese Methode, wenn die Teilgruppengröße gleich 1 ist.
  • Median der gleitenden Spannweite: Der Median der gleitenden Spannweite ist der Medianwert der gleitenden Spannweite von zwei oder mehr aufeinander folgenden Punkten. Verwenden Sie diese Methode, wenn die Daten extreme Spannweiten aufweisen, die sich auf den Durchschnitt der gleitenden Spannweiten auswirken.

Angeben der Länge der gleitenden Spannweite

Geben Sie im Feld Länge der gleitenden Spannweite die Anzahl der Beobachtungen ein, mit denen die gleitende Spannweite berechnet wird. In der Standardeinstellung wird die Länge 2 verwendet, da aufeinander folgende Werte mit größter Wahrscheinlichkeit ähnlich sind. Die Länge muss 100 sein.

Erwägen Sie bei periodischen Daten, eine gleitende Spannweite einer anderen Länge zu verwenden. Wenn Sie beispielsweise Quartalsdaten erfassen, können Sie eine gleitende Spannweite der Länge 4 verwenden, um sicherzustellen, dass in der Berechnung eine Beobachtung aus jeder Saison enthalten ist.

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