Abweichungstabelle für Darstellung der binären Anpassungslinie

Hier finden Sie Definitionen und Anleitungen zur Interpretation für alle Statistiken in der Abweichungstabelle.

DF

Die Gesamt-Freiheitsgrade (DF) entsprechen der Menge an Informationen in Ihren Daten. In der Analyse werden diese Informationen verwendet, um die Werte von unbekannten Parametern der Grundgesamtheit zu schätzen. Die Gesamt-DF sind 1 weniger als die Anzahl der Zeilen in den Daten. Die DF für einen Term geben an, wie viele Informationen von dem betreffenden Term genutzt werden. Durch Vergrößern der Anzahl von Termen im Modell werden mehr Informationen genutzt, wodurch die DF für Fehler abnehmen. Die DF für Fehler sind die Informationen, die verfügbar sind, um die Parameter zu schätzen.

Kor Abw

Die korrigierten Abweichungen sind Maße für die Streuung für verschiedene Komponenten des Modells. Die Reihenfolge der Prädiktoren im Modell wirkt sich nicht auf die Berechnung der korrigierten Abweichungen aus. In der Abweichungstabelle verteilt Minitab die Abweichung auf verschiedene Komponenten, die die auf unterschiedliche Quellen zurückzuführende Abweichung beschreiben.

Regression
Mit der korrigierten Abweichung für das Regressionsmodell wird die Differenz zwischen dem aktuellen Modell und dem vollständigen Modell quantifiziert.
Term
Mit der korrigierten Abweichung für einen Term wird die Differenz zwischen einem Modell mit diesem Term und dem vollständigen Modell quantifiziert.
Fehler
Mit der korrigierten Abweichung für Fehler wird die Abweichung quantifiziert, die durch das Modell nicht erklärt wird.
Gesamt
Die korrigierte Gesamtabweichung ist die Summe der korrigierten Abweichung für das Modell und der korrigierten Abweichung für Fehler. Die korrigierte Gesamtabweichung quantifiziert die Gesamtabweichung in den Daten.

Interpretation

Minitab verwendet die korrigierten Abweichungen, um den p-Wert für einen Term zu berechnen. Außerdem verwendet Minitab die korrigierten Abweichungen, um das R2 der Abweichung zu berechnen. Im Allgemeinen interpretieren Sie die p-Werte sowie das R2 und nicht die Abweichungen.

Kor MW

Die korrigierte mittlere Abweichung ist ein Maß dafür, wie viel Abweichung ein Term oder Modell für jeden Freiheitsgrad erklärt. Bei der Berechnung der korrigierten mittleren Abweichung für jeden Term wird davon ausgegangen, dass alle anderen Terme im Modell enthalten sind.

Interpretation

Minitab verwendet die korrigierte mittlere Abweichung, um den p-Wert für einen Term zu berechnen. Im Allgemeinen interpretieren Sie die p-Werte und nicht das korrigierte Mittel der Quadrate.

Chi-Quadrat

Jeder Term in der Abweichungstabelle weist einen Chi-Quadrat-Wert für den Likelihood-Quotienten-Test auf. Der Chi-Quadrat-Wert ist die Teststatistik, mit der bestimmt wird, ob eine Assoziation zwischen einem Term oder Modell und der Antwortvariablen besteht.

Interpretation

Minitab verwendet die Chi-Quadrat-Statistik zum Berechnen des p-Werts, anhand dessen Sie eine Entscheidung über die statistische Signifikanz der Terme und des Modells treffen können. Der p-Wert ist ein Wahrscheinlichkeitsmaß für die Anzeichen gegen die Annahme der Nullhypothese. Geringere Wahrscheinlichkeiten liefern stärkere Anzeichen dafür, dass die Nullhypothese nicht zutrifft. Eine hinreichend große Chi-Quadrat-Statistik führt zu einem kleinen p-Wert, der darauf hinweist, dass der Term oder das Modell statistisch signifikant ist.

p-Wert – Regression

Der p-Wert ist ein Wahrscheinlichkeitsmaß für die Anzeichen gegen die Annahme der Nullhypothese. Geringere Wahrscheinlichkeiten liefern stärkere Anzeichen dafür, dass die Nullhypothese nicht zutrifft.

Interpretation

Um festzustellen, ob die Daten Anzeichen darauf aufweisen, dass sich mindestens ein Koeffizient im Regressionsmodell von 0 unterscheidet, vergleichen Sie den p-Wert für die Regression mit dem Signifikanzniveau, um die Nullhypothese auszuwerten. Die Nullhypothese für den p-Wert für die Regression besagt, dass sämtliche Koeffizienten für Terme im Regressionsmodell gleich 0 sind. In der Regel ist ein Signifikanzniveau (als α oder Alpha bezeichnet) von 0,05 gut geeignet. Ein Signifikanzniveau von 0,05 bedeutet ein Risiko der Schlussfolgerung, dass sich mindestens ein Koeffizient von 0 unterscheidet, während tatsächlich alle Koeffizienten gleich 0 sind, von 5 %.
p-Wert ≤ α: Mindestens ein Koeffizient unterscheidet sich von 0
Wenn der p-Wert kleiner oder gleich dem Signifikanzniveau ist, können Sie schlussfolgern, dass sich mindestens ein Koeffizient von 0 unterscheidet.
p-Wert > α: Es liegen keine ausreichenden Anzeichen für die Schlussfolgerung vor, dass sich mindestens ein Koeffizient von 0 unterscheidet
Wenn der p-Wert größer als das Signifikanzniveau ist, können Sie nicht schlussfolgern, dass sich mindestens ein Koeffizient von 0 unterscheidet. Möglicherweise empfiehlt es sich, ein neues Modell anzupassen.

p-Wert – Term

Der p-Wert ist ein Wahrscheinlichkeitsmaß für die Anzeichen gegen die Annahme der Nullhypothese. Geringere Wahrscheinlichkeiten liefern stärkere Anzeichen dafür, dass die Nullhypothese nicht zutrifft.

Interpretation

Um zu bestimmen, ob die Assoziation zwischen der Antwortvariablen und der Prädiktorvariablen statistisch signifikant ist, vergleichen Sie den p-Wert des Terms mit dem Signifikanzniveau, um die Nullhypothese auszuwerten. Die Nullhypothese besagt, dass der Koeffizient für die Prädiktorvariable gleich null ist, was darauf hinweist, dass keine Assoziation zwischen der Prädiktorvariablen und der Antwortvariablen besteht. In der Regel ist ein Signifikanzniveau (als α oder Alpha bezeichnet) von 0,05 gut geeignet. Ein Signifikanzniveau von 0,05 bedeutet ein Risiko, dass auf eine vorhandene Assoziation geschlossen wird, während tatsächlich keine vorhanden ist, von 5 %.
p-Wert ≤ α: Die Assoziation ist statistisch signifikant
Wenn der p-Wert kleiner oder gleich dem Signifikanzniveau ist, können Sie schlussfolgern, dass eine statistisch signifikante Assoziation zwischen der Antwortvariablen und der Prädiktorvariablen besteht.
p-Wert > α: Die Assoziation ist statistisch nicht signifikant
Wenn der p-Wert größer als das Signifikanzniveau ist, können Sie nicht schlussfolgern, dass eine statistisch signifikante Assoziation zwischen der Antwortvariablen und der Prädiktorvariablen besteht.
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