Beispiel für das Auswerten eines optimalen Wirkungsflächenversuchsplans

Im Beispiel für das Auswählen eines D-optimalen Wirkungsflächenversuchsplans wählt ein Materialwissenschaftler eine Teilmenge von 20 Versuchsplanpunkten aus einer Menge von 30 potenziellen Punkten aus.

In diesem Beispiel möchte der Materialforscher ermitteln, wie eine Reduzierung des Modells die Optimalität verändert.
Hinweis

Denken Sie daran, dass die D-Optimalität jeweils nur für ein gegebenes Modell gilt.

  1. Öffnen Sie die Beispieldaten Kristallwachstum_optimaler_Versuchsplan.MTW.
  2. Wählen Sie Statistik > Versuchsplanung (DOE) > Wirkungsfläche > Optimalen Versuchsplan auswählen aus.
  3. Wählen Sie Versuchsplan auswerten aus, und geben Sie dann im Feld die Bezeichnung OptPunkt ein.
  4. Klicken Sie auf Terme.
  5. Wählen Sie in der Dropdown-Liste Folgende Terme einbinden die Option Linear aus.
  6. Klicken Sie in den einzelnen Dialogfeldern auf OK.

Interpretieren der Ergebnisse

Die Ausgabe im Sessionfenster enthält mehrere Komponenten:
Anzahl der experimentellen Durchläufe
Dieser Versuchsplan umfasst 20 experimentelle Durchläufe.
Modellterme
D-optimale Versuchspläne basieren auf dem angegebenen Modell. In diesen Ergebnissen umfassen die Terme die linearen Terme, die Sie im Unterdialogfeld Terme auswählen. Die folgenden Terme liegen vor:
  • Block A B C D
Bedenken Sie, dass ein Versuchsplan, der für eine Menge von Termen D-optimal ist, nicht unbedingt auch für eine andere Menge von Termen D-optimal ist.
Experimentelle Durchläufe in der Reihenfolge, in der sie ausgewählt wurden
Die angezeigten Zahlen stehen für die Zeilen des experimentellen Durchlaufs im ursprünglichen Arbeitsblatt.
Statistik
Sie können Versuchspläne anhand der Optimalitätsmetriken vergleichen, bedenken Sie jedoch, dass die Optimalität eines D-optimalen Versuchsplans modellabhängig ist. Das heißt, die Optimalität wird für eine feste Versuchsplangröße und für ein bestimmtes Modell angegeben. Wenn Sie beispielsweise Versuchspläne vergleichen, ist eine größere D-Optimalität, jedoch eine kleinere A-Optimalität besser.

Optimaler Versuchsplan: Blöcke; A; B; C; D

Auswertung des angegebenen Wirkungsflächenversuchsplans Anzahl von Versuchsplanpunkten in optimalem Versuchsplan: 20 Modellterme: Block; A; B; C; D
Angegebener Versuchsplan Zeilennummer der ausgewählten Versuchsplanpunkte: 1; 3; 4; 6; 8; 9; 10; 13; 15; 16; 17; 19; 22; 23; 24; 25; 26; 27; 28; 30 Bedingungszahl: 1,43109 D-Optimalität (Determinante von XTX): 47267840 A-Optimalität (Spur von inv(XTX)): 0,320581 G-Optimalität (durchschn. Hebelwirkung / max. Hebelwirkung): 0,871492 V-Optimalität (durchschnittliche Hebelwirkung): 0,3 Maximale Hebelwirkung: 0,344237
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