Verwenden Sie ein 3D-Wirkungsflächendiagramm oder ein 3D-Drahtgitterdiagramm, um die Beziehung zwischen einer Antwortvariablen (z) und zwei Prädiktorvariablen (x und y) zu untersuchen, indem Sie eine dreidimensionale Wirkungsfläche der prognostizierten Werte der Antwortvariablen betrachten. Sie können angeben, dass die prognostizierten Werte der Antwortvariablen als geglättete Wirkungsfläche oder als Drahtgitter dargestellt werden.

Sie können 3D-Wirkungsflächendiagramme und 3D-Drahtgitterdiagramme drehen, um sie aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. So können Sie die Beziehungen unter den Variablen eingehender untersuchen. Sie können auch die Helligkeit der Oberfläche und die Anzahl und Position der Oberflächenleuchten ändern.

Drehen des Diagramms

Verwenden Sie die Symbolleiste „3D-Grafikwerkzeuge“, um 3D-Grafiken zu rotieren. In der Standardeinstellung wird diese Symbolleiste nur angezeigt, wenn ein 3D-Streudiagramm, 3D-Wirkungsflächendiagramm oder 3D-Drahtgitterdiagramm aktiv ist.

  1. Klicken Sie auf das 3D-Wirkungsflächendiagramm oder das 3D-Drahtgitterdiagramm, um es zu aktivieren.
  2. Wenn die Symbolleiste „3D-Grafikwerkzeuge“ nicht sichtbar ist, wählen Sie Extras > Symbolleisten > 3D-Grafikwerkzeuge aus.
  3. Verwenden Sie folgende Schaltflächen auf der Symbolleiste „3D-Grafikwerkzeuge“, um die Grafik zu drehen. Klicken Sie einmal auf eine Schaltfläche, um die Grafik in kleinen Schritten zu drehen. Klicken Sie auf eine Schaltfläche, und halten Sie die Maustaste gedrückt, um die Drehung kontinuierlich fortzusetzen.
    Element der Symbolleiste Aktion
    Die Grafik wird im Uhrzeigersinn bzw. gegen den Uhrzeigersinn um die x-Achse gedreht.
    Die Grafik wird im Uhrzeigersinn bzw. gegen den Uhrzeigersinn um die y-Achse gedreht.
    Die Grafik wird im Uhrzeigersinn bzw. gegen den Uhrzeigersinn um die z-Achse gedreht.
    Zurücksetzen der Grafik an die Ausgangsposition und den ursprünglichen Zoomfaktor.
    Hinweis

    Wenn Sie auf eine Schaltfläche klicken, wird ein Vorschaufenster angezeigt, in dem Sie genau sehen können, wie die Grafik gedreht wird.

Anpassen der Oberflächenhelligkeit

Die Oberfläche eines 3D-Wirkungsflächendiagramms wird in bestimmten Bereichen beleuchtet, damit Sie einige ihrer Merkmale besser erkennen können. Sie können die Helligkeit der Oberfläche und die Anzahl und Position von bis zu drei Oberflächenleuchten ändern. Um die Helligkeit zu ändern, doppelklicken Sie auf die Wirkungsfläche, und klicken Sie dann auf die Registerkarte Beleuchtung.

2 Lichtquellen, Helligkeit = 10
3 Lichtquellen, Helligkeit = 90

Drehen der Oberflächenleuchten

Verwenden Sie die Symbolleiste „3D-Grafikwerkzeuge“, um die Leuchten in einem 3D-Wirkungsflächendiagramm zu drehen.

  1. Klicken Sie auf das 3D-Wirkungsflächendiagramm oder das 3D-Drahtgitterdiagramm, um es zu aktivieren.
  2. Wenn die Symbolleiste „3D-Grafikwerkzeuge“ nicht sichtbar ist, wählen Sie Extras > Symbolleisten > 3D-Grafikwerkzeuge aus.
  3. Verwenden Sie folgende Schaltflächen auf der Symbolleiste „3D-Grafikwerkzeuge“, um die Leuchten zu drehen. Klicken Sie einmal auf eine Schaltfläche, um die Leuchten in kleinen Schritten zu drehen. Klicken Sie auf eine Schaltfläche, und halten Sie die Maustaste gedrückt, um die Drehung kontinuierlich fortzusetzen.
    Element der Symbolleiste Aktion
    Die Leuchten werden im Uhrzeigersinn bzw. gegen den Uhrzeigersinn um die x-Achse gedreht.
    Die Leuchten werden im Uhrzeigersinn bzw. gegen den Uhrzeigersinn um die y-Achse gedreht.
    Die Leuchten werden im Uhrzeigersinn bzw. gegen den Uhrzeigersinn um die z-Achse gedreht.
    Alle Leuchten werden an deren Ausgangspositionen zurückgesetzt. Hiermit werden auch andere Optionen für die Oberflächenbeleuchtung (außer der Helligkeit) auf die ursprünglichen Werte zurückgesetzt.

Anpassen der relativen Positionen der Oberflächenleuchten

Die x-, y- und z-Koordinaten der Leuchtenpositionen in einem 3D-Wirkungsflächendiagramm werden relativ zum Zentrum des Datenbereichs angegeben, das an der Koordinate 0;0;0 liegt. Die Koordinaten für x, y und z weisen dieselbe Maßeinheit auf. Daher stehen die Einheiten in keiner Beziehung zur Maßeinheit der Daten. In den folgenden Beispielen werden verschiedene Leuchtenpositionen gezeigt.

Standardposition der Leuchten

In diesem Beispiel stellt der rote Punkt über der Grafik Leuchte 1 in der Standardposition dar. Der blaue Punkt steht für Leuchte 2 in der Standardposition.

Die Koordinaten der Standardpositionen lauten wie folgt:

Leuchte x y z
1 0 1 1
2 0 0 −1

Leuchte 1 befindet sich in Bezug auf die x-Achse (x = 0) in der Mitte des Grafikraums, ist jedoch in Bezug auf die y- und die z-Achse um eine Einheit in positiver Richtung verschoben (y = 1 und z = 1). Dadurch scheint sie sich über der Grafik zu befinden und leicht nach hinten und rechts versetzt zu sein.

Leuchte 2 befindet sich direkt unter dem Grafikraum und ist in Bezug auf die x- und die y-Achse zentriert (x = 0 und y = 0), jedoch in Bezug auf die z-Achse um eine Einheit in negativer Richtung verschoben (z = -1).

Leuchte 1 ist auf y zentriert

In diesem Beispiel wird y für Leuchte 1 auf null festgelegt, so dass die Leuchte direkt über der Grafik zentriert ist. Beachten Sie, dass die rote Leuchte einen größeren Teil der nahe gelegenen Oberfläche der Grafik als im vorherigen Beispiel beleuchtet.

Die Koordinaten dieser Positionen lauten wie folgt:

Leuchte x y z
1 0 0 1
2 0 0 −1

z für Leuchte 1 wird erhöht

In diesem Beispiel wird z für Leuchte 1 auf 2 erhöht, so dass die Leuchte sich höher über der Grafik befindet. Beachten Sie, dass die rote Leuchte dadurch weiter über die Oberfläche streut.

Die Koordinaten dieser Positionen lauten wie folgt:

Leuchte x y z
1 0 0 2
2 0 0 −1

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