Warum erhalte ich bei dem Randomisierungstest für den Anteil bei einer Stichprobe einen einseitigen Test, obwohl ich einen zweiseitigen Test angegeben habe?

Zum Berechnen des p-Werts für einen zweiseitigen Randomisierungstest für den Anteil bei einer Stichprobe berechnet Minitab die Distanz zwischen dem Anteil der ursprünglichen Stichprobe und dem Hypothesenanteil. Anschließend addiert und subtrahiert Minitab die Distanz zum bzw. vom Hypothesenanteil, um zwei Referenzwerte zu berechnen. Der p-Wert ist der Anteil der Stichprobenwiederholungen, die mindestens so extrem wie die Referenzwerte sind.

Im folgenden Beispiel ist der Anteil der ursprünglichen Stichprobe 0,4, und der Hypothesenanteil ist 0,5. Daher sind die beiden Referenzwerte 0,4 und 0,6. Die roten Balken zeigen, dass 0,111 der Stichprobenwiederholungen kleiner als oder gleich 0,4 und 0,099 der Stichprobenwiederholungen größer als oder gleich 0,6 sind. Die Summe dieser beiden Anteile ergibt einen p-Wert von 0,21.

Liegt der Hypothesenanteil jedoch nahe 0 oder 1, kann einer der Referenzwerte kleiner als 0 oder größer als 1 sein. Betrachten Sie beispielsweise den Fall, bei dem der Mittelwert der ursprünglichen Stichprobe 0,15 und der Hypothesenanteil 0,07 ist. Dadurch ergibt sich für einen der Referenzwerte -0,01, was für eine binomiale Variable nicht möglich ist. Da keine Stichprobenwiederholung einen kleineren Anteil als -0,01 aufweisen kann, führt Minitab stattdessen einen einseitigen Test durch.

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