Überlegungen zu Daten für Kreuztabelle und Chi-Quadrat-Test

Befolgen Sie beim Erfassen von Daten, Durchführen der Analyse und Interpretieren der Ergebnisse die folgenden Richtlinien, um sicherzustellen, dass die Ergebnisse gültig sind.

Die Stichprobe sollte nach dem Zufallsprinzip ausgewählt werden

Mit Zufallsstichproben werden Verallgemeinerungen zu einer Grundgesamtheit angestellt und Schlussfolgerungen zu dieser gezogen. Wenn die Daten nicht nach dem Zufallsprinzip erfasst wurden, sind die Ergebnisse u. U. ungültig.

Jede Beobachtung sollte unabhängig von allen anderen Beobachtungen sein

Die Unabhängigkeit der Beobachtungen ist eine kritische Annahme für den Chi-Quadrat-Test auf Assoziation.

Alle Daten müssen in überschneidungsfreien Zeilen- und Spaltenkategorien eingeordnet sein

Der Chi-Quadrat-Test auf Assoziation kann nicht ausgeführt werden, wenn sich die Kategorien der Variablen überschneiden. Daher darf jede Beobachtung nur in genau einer Kategorie eingeordnet sein.

Die erwarteten Anzahlen dürfen nicht zu klein sein
Jede Stichprobe sollte groß genug sein, dass mit einer hinreichenden Wahrscheinlichkeit Ergebnisse in jeder Kategorie beobachtet werden. Wenn die erwarteten Häufigkeiten (Anzahlen) zu gering sind, ist der p-Wert für den Test möglicherweise ungenau. Minitab gibt in den Ergebnissen an, ob die erwarteten Anzahlen zu gering sind.
Wenn die erwartete Anzahl für eine Kategorie zu gering ist, können Sie die betreffende Kategorie u. U. mit angrenzenden Kategorien zusammenfassen, um die mindestens erforderliche Anzahl zu erhalten. Sie sollten Kategorien nur bei Bedarf kombinieren, da beim Kombinieren der Kategorien Informationen verloren gehen. Sie können auch Fishers exakten Test verwenden, der für beliebige Stichprobenumfänge genau ist. Weitere Informationen finden Sie unter Was ist Fishers exakter Test?.
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