Eingeben der Daten für Trennschärfe und Stichprobenumfang für allgemeinen vollfaktoriellen Versuchsplan

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Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Daten für die Berechnung der Trennschärfe und des Stichprobenumfangs anzugeben.

  1. Geben Sie im Feld Anzahl der Stufen für jeden Faktor im Modell 2 bis 15 durch Leerzeichen getrennte Werte ein. Jeder Wert gibt die Anzahl der Stufen für einen Faktor im Experiment an.
  2. Geben Sie Werte für zwei der folgenden Variablen der Trennschärfefunktion an. Lassen Sie die Variable, die Sie berechnen möchten, leer.
    • Replikationen: Geben Sie eine oder mehrere positive ganze Zahlen ein, um anzugeben, wie oft die einzelnen experimentellen Durchläufe eingerichtet werden. Geben Sie beispielsweise 2 ein, um die Auswirkung zu berechnen, wenn jeder experimentelle Durchlauf zweimal eingerichtet wird. Geben Sie mehrere Werte ein, um die Auswirkung unterschiedlicher Anzahlen von Replikationen zu untersuchen. Durch eine höhere Anzahl von Replikationen weist das Experiment eine größere Trennschärfe beim Erkennen eines Effekts auf, und zudem kann die Präzision der Prognosen gesteigert werden.
    • Werte der maximalen Differenz zwischen Haupteffektmittelwerten: Geben Sie einen oder mehrere Werte ein, um die zu erkennende Differenz der Mittelwerte zwischen der tiefen und der hohen Stufe eines Faktors anzugeben. Bei den Berechnungen wird der Faktor verwendet, der die meisten Stufen aufweist, damit die Berechnungen für andere Faktoren konservativ sind. Im Allgemeinen empfiehlt es sich, die kleinste Differenz einzugeben, die praktische Konsequenzen hat. Geben Sie beispielsweise den Wert 5 ein, wenn diese Differenz zwischen Mittelwerte erkannt werden muss, kleinere Differenzen als 5 jedoch weniger wichtig sind.
    • Trennschärfewerte: Geben Sie einen oder mehrere Werte ein, um die Wahrscheinlichkeit anzugeben, dass mit dem Test tatsächlich die maximale Differenz zwischen den Mittelwerten der Stufen eines einzigen Faktors erkannt wird. Typische Werte sind 0,8 und 0,9. Ein Analytiker gibt beispielsweise den Wert 0,9 für eine Wahrscheinlichkeit von 90 % ein, dass mit dem Test eine praktische Differenz in der Festigkeit zwischen dem kleinsten und dem größten Mittelwert eines Faktors erkannt wird.
  3. Geben Sie im Feld Standardabweichung die Standardabweichung für die Messwerte der Antwortvariablen in den replizierten experimentellen Durchläufen ein. Im Allgemeinen schätzen Sie diesen Wert anhand von vergleichbaren Untersuchungen, Pilotstudien oder Ihrer Sachkenntnis. Wenn Sie in Minitab bereits eine Analyse durchgeführt haben, bei der eine ANOVA-Tabelle erstellt wurde, können Sie die Quadratwurzel des korrigierten Mittels der Quadrate für den Fehler verwenden. Sie können auch den Wert 1 eingeben. Beim Wert 1 sind die Effektgrößen Multiplikationsfaktoren der Standardabweichung und keine Einheiten der Antwortvariablen. Wenn Sie beispielsweise die Effektgröße 2 und die Standardabweichung 1 eingeben, werden die Berechnungen für einen Effekt ausgeführt, der der Größe von zwei Standardabweichungen entspricht.
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