Beispiel für Mood-Median-Test

Ein Umweltforscher möchte feststellen, ob sich Temperaturänderungen im Meer nahe eines Kernkraftwerks auf das Wachstum von Fischen auswirken. Der Forscher teilt 25 frisch geschlüpfte Fische zufällig in vier Gruppen auf und setzt jede Gruppe in eine getrennte simulierte Meeresumgebung. Die simulierten Umgebungen sind identisch bis auf die Temperatur. Sechs Monate später misst der Forscher das Gewicht der Fische. Um zu bestimmen, ob sich das Median-Gewicht der Fische zwischen den vier Gruppen unterscheidet, führt der Forscher einen Mood-Median-Test durch.

  1. Öffnen Sie die Beispieldaten Fischgewichte.MTW.
  2. Wählen Sie Statistik > Nichtparametrische Tests > Mood-Median-Test aus.
  3. Geben Sie im Feld Antwort die Spalte Gewicht ein.
  4. Geben Sie im Feld Faktor die Spalte Temp ein.
  5. Klicken Sie auf OK.

Interpretieren der Ergebnisse

Bei jeder Faktorstufe zeigt Minitab für den Median der Grundgesamtheit den Median, den Interquartilbereich und ein Konfidenzintervall an. Sie können sich zu 95 % sicher sein, dass der Median der Grundgesamtheit für die einzelnen Gruppen innerhalb des entsprechenden Intervalls liegt.

Da der p-Wert 0,697 größer als das gängige Signifikanzniveau 0,05 ist, weist der Forscher die Nullhypothese nicht zurück. Die Differenzen zwischen den Median-Gewichten sind statistisch nicht signifikant.

Mood-Median-Test: Gewicht vs. Temp

Deskriptive Statistik Temp Median Gesamtmedian, N <= Gesamtmedian, N > Q3 – Q1 95%-Median-KI 38 19 4 3 4,00 (17,4667; 22,5333) 42 19 3 3 9,50 (15,3571; 25,6429) 46 22 2 4 7,25 (15,7857; 26,5714) 50 18 4 2 4,25 (14,4286; 20,6429) Gesamt 19
Test Nullhypothese H₀: Alle Mediane der Grundgesamtheiten sind gleich. Alternativhypothese H₁: Nicht alle Mediane der Grundgesamtheiten sind gleich.

DF Chi-Quadrat p-Wert 3 1,44 0,697

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