Interpretieren der wichtigsten Ergebnisse für Äquivalenztest, 2x2-Crossover-Versuchsplan

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um einen Äquivalenztest für einen 2x2-Crossover-Versuchsplan zu interpretieren. Zu den wichtigsten Ausgaben zählen die geschätzten Effekte, deren p-Werte, der Schätzwert der Differenz (bzw. des Verhältnisses), das Konfidenzintervall, das Äquivalenzdiagramm sowie andere Grafiken.

Schritt 1: Prüfen auf mögliche Carryover- oder Periodeneffekte

Ein signifikanter Carryover-Effekt verweist darauf, dass die in der ersten Periode durchgeführte Behandlung die Reaktion auf die andere Behandlung beeinflussen kann, die in der zweiten Periode durchgeführt wurde. Ein signifikanter Periodeneffekt gibt an, dass die Periode, in der die Behandlung durchgeführt wurde, die Reaktion auf die Behandlung beeinflussen kann.
Wichtig

Wenn entweder der Carryover-Effekt oder der Periodeneffekt statistisch signifikant ist, sollte die Äquivalenz nicht bewertet werden, da Ihre Ergebnisse durch diese Effekte verzerrt sein können.

Bestimmen Sie mit dem p-Wert für jeden Effekt, ob dieser statistisch signifikant ist. Wenn der p-Wert für einen Effekt unter dem Alpha-Niveau (typischerweise 0,05) liegt, ist der Effekt signifikant.

Effekte Effekt SE DF t-Wert p-Wert Carryover-Effekt 0,45181 0,64988 15 0,69521 0,498 Behandlung -0,32104 0,060641 15 -5,2941 0,000 Periode -0,097708 0,060641 15 -1,6112 0,128 95%-KI für Äquivalenz Carryover-Effekt (-0,93339; 1,8370) Behandlung (-0,45030; -0,19179) Periode (-0,22696; 0,031546)
Wichtigste Ergebnisse: p-Werte für Effekte

In diesen Ergebnissen sind der p-Wert für den Carryover-Effekt (0,498) und der p-Wert für den Periodeneffekt (0,128) jeweils größer als 0,05. Daher sind diese Effekte bei einem Niveau von 0,05 nicht signifikant.

Schritt 2: Bestimmen, ob der Testmittelwert und der Referenzmittelwert gleich sind

Vergleichen Sie das Konfidenzintervall mit den Äquivalenzgrenzen. Wenn das Konfidenzintervall vollständig innerhalb der Äquivalenzgrenzen liegt, können Sie annehmen, dass der Mittelwert der Testgrundgesamtheit gleich dem Mittelwert der Referenzgrundgesamtheit ist. Wenn ein Teil des Konfidenzintervalls außerhalb der Äquivalenzgrenzen liegt, kann keine Äquivalenz angenommen werden.

Differenz: Mittelwert(Generisch) - Mittelwert(Marke) 95%-KI für Differenz SE Äquivalenz Äquivalenzintervall -0,32104 0,060641 (-0,427349; 0) (-0,425035; 0,425035) KI liegt nicht innerhalb des Äquivalenzintervalls. Äquivalenz kann nicht angenommen werden.
Wichtigste Ergebnisse: 95%-KI, Äquivalenzintervall

In diesen Ergebnissen liegt das 95%-Konfidenzintervall nicht vollständig innerhalb des Äquivalenzintervalls, das durch die untere Äquivalenzgrenze (UÄG) und die obere Äquivalenzgrenze (OÄG) definiert wird. Die Untergrenze des Konfidenzintervalls liegt jenseits der unteren Äquivalenzgrenze. Daher können Sie nicht annehmen, dass der Testmittelwert und der Referenzmittelwert äquivalent sind.

Durch Ihre Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass Cookies verwendet werden. Cookies dienen zu Analysezwecken und zum Bereitstellen personalisierter Inhalte.  Lesen Sie unsere Richtlinien