Interpretieren der wichtigsten Ergebnisse für Äquivalenztest, 1 Stichprobe

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um einen Äquivalenztest bei einer Stichprobe zu interpretieren. Zu den wichtigsten Ausgaben zählen der Schätzwert der Differenz, das Konfidenzintervall, das Äquivalenzdiagramm sowie andere Grafiken.

Schritt 1: Bestimmen, ob der Mittelwert der Grundgesamtheit und der Sollwert gleich sind

Vergleichen Sie das Konfidenzintervall mit den Äquivalenzgrenzen. Wenn das Konfidenzintervall vollständig innerhalb der Äquivalenzgrenzen liegt, können Sie annehmen, dass der Mittelwert der Grundgesamtheit gleich dem Sollwert ist. Wenn ein Teil des Konfidenzintervalls außerhalb der Äquivalenzgrenzen liegt, kann keine Äquivalenz angenommen werden.

Differenz: Mittelwert(Kraft) - Sollwert 95%-KI für Differenz SE Äquivalenz Äquivalenzintervall 0,28500 0,13831 (0; 0,520586) (-0,42; 0,42) KI liegt nicht innerhalb des Äquivalenzintervalls. Äquivalenz kann nicht angenommen werden.
Wichtigste Ergebnisse: 95%-KI, Äquivalenzintervall

In diesen Ergebnissen überschreitet das 95%-Konfidenzintervall die obere Äquivalenzgrenze. Daher kann nicht angenommen werden, dass der Mittelwert der Grundgesamtheit und der Sollwert äquivalent sind.

Hinweis

Wenn Sie eine Alternativhypothese gewählt haben, mit der auf Ungleichheit und nicht auf Äquivalenz getestet wird, beurteilen Sie die Gesamtergebnisse, indem Sie die Untergrenzen bzw. die Obergrenzen vergleichen. Weitere Informationen finden Sie unter Differenz für Äquivalenztest, 1 Stichprobe; klicken Sie dort auf „Untergrenze“ oder „Obergrenze“.

Schritt 2: Prüfen der Daten auf Probleme

Probleme mit Ihren Daten, z. B. Schiefe oder Ausreißer, können die Ergebnisse beeinträchtigen. Suchen Sie anhand von Grafiken nach Schiefe (durch Untersuchen der Streubreite der Daten) und potenziellen Ausreißern.

Ermitteln, ob die Daten schief sind

Wenn die Daten schief sind, liegen die meisten Datenwerte am oberen oder unteren Ende des Diagramms. Häufig lässt sich die Schiefe am einfachsten mit einem Boxplot oder einem Histogramm erkennen.

Rechtsschief
Linksschief

Das Histogramm mit rechtsschiefen Daten zeigt beispielsweise Gehaltsdaten. Viele Mitarbeiter erhalten ein relativ geringes Gehalt, während immer weniger Personen sehr hohe Gehälter beziehen. Das Histogramm mit linksschiefen Daten zeigt Daten zu Ausfallraten. Eine geringe Anzahl von Einheiten fällt früh aus, während immer mehr Einheiten zu einem späteren Zeitpunkt ausfallen.

Stark schiefe Daten können die Gültigkeit der Testergebnisse beeinträchtigen, wenn die Stichprobe klein ist (weniger als 20 Werte). Wenn die Daten stark schief sind und eine kleine Stichprobe vorliegt, erwägen Sie, den Stichprobenumfang zu vergrößern.

Identifizieren Sie Ausreißer

Ausreißer, d. h. Datenpunkte, die weit entfernt von den meisten anderen Datenwerten liegen, können sich stark auf die Ergebnisse auswirken. Ausreißer können am einfachsten in einem Boxplot identifiziert werden.

In einem Boxplot werden Ausreißer mit Sternchen (*) gekennzeichnet.

Versuchen Sie nach Möglichkeit, die Ursache von Ausreißern zu ermitteln. Korrigieren Sie sämtliche Dateneingabe- oder Messfehler. Erwägen Sie, Daten zu entfernen, die auf Ausnahmebedingungen zurückzuführen sind, und die Analyse zu wiederholen. Weitere Informationen zu Ausnahmebedingungen finden Sie unter Verwenden von Regelkarten zum Erkennen von Streuung durch gewöhnliche Ursachen und Streuung durch Ausnahmebedingungen.

In diesen Grafiken scheinen die Daten nicht schief zu sein, und es sind keine Ausreißer vorhanden.

Durch Ihre Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass Cookies verwendet werden. Cookies dienen zu Analysezwecken und zum Bereitstellen personalisierter Inhalte.  Lesen Sie unsere Richtlinien