Übersicht über X-quer-Karte

Mit X-quer-Karte können Sie den Mittelwert Ihres Prozesses überwachen, wenn stetige Daten in Teilgruppen vorliegen. Mit dieser Regelkarte können Sie die Prozessstabilität über die Zeit überwachen, so dass Sie Instabilitäten in einem Prozess identifizieren und beheben können.

Ein Hersteller von Kunststoffprodukten möchte beispielsweise bestimmen, ob der Produktionsprozess für ein neues Produkt beherrscht ist. Analytiker entnehmen über einen Zeitraum von 20 Stunden stündlich Teilgruppen von fünf Einheiten als Stichprobe und werten die Festigkeit des Kunststoffs aus.

Die Punkte sind zufällig um die Mittellinie verteilt und liegen innerhalb der Eingriffsgrenzen. Es lassen sich weder Trends noch Muster erkennen. Die Festigkeit des Kunststoffprodukts ist über die 20 Teilgruppen stabil.

Hinweis

Die Prozessstreuung muss unter Kontrolle sein, damit die Prozesslage mit Hilfe einer X-quer-Karte untersucht werden kann, weil die Eingriffsgrenzen für die X-quer-Karte anhand der Streuung innerhalb der Teilgruppen berechnet werden. Wenn die Prozessstreuung nicht unter Kontrolle ist, sind die Eingriffsgrenzen der X-quer-Karte nicht zuverlässig, und Minitab liefert u. U. falsche Anzeichen fehlender Kontrolle. Mit einer R-Karte oder einer S-Karte können Sie auswerten, ob die Prozessstreuung unter Kontrolle ist.

Wo finde ich diese Regelkarte?

Um eine X-quer-Karte zu erstellen, wählen Sie Statistik > Regelkarten > Regelkarten für Variablen (Teilgruppen) > X-quer aus.

In welchen Fällen bietet sich eine andere Regelkarte an?

  • Wenn keine Teilgruppen vorhanden sind, verwenden Sie Einzelwertkarte.
  • Wenn es sich bei den Daten um Anzahlen von fehlerhaften Einheiten oder Fehlern handelt, verwenden Sie eine Regelkarte für attributive Daten, z. B. p-Karte oder u-Karte.
Durch Ihre Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass Cookies verwendet werden. Cookies dienen zu Analysezwecken und zum Bereitstellen personalisierter Inhalte.  Lesen Sie unsere Richtlinien