Angeben von Optionen zum Schätzen der Parameter für I/MR-Karte

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Angeben von Beobachtungen zum Schätzen von Parametern

Wenn einige Beobachtungen schwankende Daten enthalten, die auf bereits behobene Ausnahmebedingungen zurückzuführen sind, können Sie die betreffenden Beobachtungen aus den Berechnungen entfernen, um falsche Parameterschätzwerte zu vermeiden.

  1. Wählen Sie in der Dropdownliste aus, ob die zu entfernenden Beobachtungen oder die einzubindenden Beobachtungen aufgeführt werden sollen.
    • Wenn die zu entfernenden Beobachtungen aufgeführt werden sollen, wählen Sie Folgende Teilgruppen beim Schätzen der Parameter auslassen (z. B. 3 12:15) aus.
    • Wenn die einzubindenden Beobachtungen aufgeführt werden sollen, wählen Sie Folgende Teilgruppen beim Schätzen der Parameter verwenden (z. B. 3 12:15) aus.
  2. Geben Sie die Beobachtungen an. Mit einem Doppelpunkt können Sie einen Bereich von Beobachtungen angeben. Die einzelnen Beobachtungen bzw. Bereiche von Beobachtungen müssen durch ein Leerzeichen voneinander getrennt werden.
    Wenn Sie beispielsweise die Beobachtungen 2, 9, 44, 45, 46 und 47 angeben möchten, geben Sie 2 9 44:47 ein.

Schätzmethode für Standardabweichung

Wählen Sie die Methode zum Schätzen der Standardabweichung aus, anhand derer Minitab die Eingriffsgrenzen berechnet.

Teilgruppengröße = 1
  • Mittelwert der gleitenden Spannweite: Der Mittelwert der gleitenden Spannweite ist der Durchschnittswert der gleitenden Spannweite von zwei oder mehr aufeinander folgenden Punkten. Verwenden Sie diese Methode, wenn die Teilgruppengröße gleich 1 ist.
  • Median der gleitenden Spannweite: Der Median der gleitenden Spannweite ist der Medianwert der gleitenden Spannweite von zwei oder mehr aufeinander folgenden Punkten. Verwenden Sie diese Methode, wenn die Daten extreme Spannweiten aufweisen, die sich auf den Durchschnitt der gleitenden Spannweiten auswirken.

Angeben der Länge der gleitenden Spannweite

Geben Sie im Feld Länge der gleitenden Spannweite die Anzahl der Beobachtungen ein, mit denen die gleitende Spannweite berechnet wird. In der Standardeinstellung wird die Länge 2 verwendet, da aufeinander folgende Werte mit größter Wahrscheinlichkeit ähnlich sind. Die Länge muss 100 sein.

Erwägen Sie bei periodischen Daten, eine gleitende Spannweite einer anderen Länge zu verwenden. Wenn Sie beispielsweise Quartalsdaten erfassen, können Sie eine gleitende Spannweite der Länge 4 verwenden, um sicherzustellen, dass in der Berechnung eine Beobachtung aus jeder Saison enthalten ist.

Nelson-Schätzung verwenden

Wählen Sie Nelson-Schätzung verwenden aus, um ungewöhnlich große Werte für die gleitende Spannweite in der Berechnung der Eingriffsgrenzen zu korrigieren. Die Vorgehensweise ähnelt dem von Nelson1 vorgeschlagenen Verfahren. Minitab entfernt alle Werte für die gleitende Spannweite, die mehr als 3 Standardabweichungen über der durchschnittlichen gleitenden Spannweite liegen, und anschließend werden die durchschnittliche gleitende Spannweite und die Eingriffsgrenzen erneut berechnet. Minitab wiederholt diesen Vorgang so lange, bis keine Werte für die gleitende Spannweite mehr die durchschnittliche gleitende Spannweite um mehr als 3 Standardabweichungen überschreiten.
1 L. S. Nelson (1982). „Control Charts for Individual Measurements“, Journal of Quality Technology, 14, S. 172−173.
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