Überlegungen zu Daten für CUSUM-Karte

Befolgen Sie beim Erfassen von Daten, Durchführen der Analyse und Interpretieren der Ergebnisse die folgenden Richtlinien, um sicherzustellen, dass die Ergebnisse gültig sind.

Die Daten sollten stetig sein

Wenn es sich bei den Daten um Anzahlen von fehlerhaften Einheiten oder Fehlern handelt, verwenden Sie eine Regelkarte für attributive Daten, z. B. p-Karte oder u-Karte.

Kleine Shifts in den Daten sind wichtig

Wenn keine kleinen Shifts in einem Prozess erkannt werden sollen, verwenden Sie eine Regelkarte für Variablen für Teilgruppen (z. B. X-quer/R-Karte) oder eine Regelkarte für Variablen für Einzelwerte (z. B. I/MR-Karte).

Die Beobachtungen in den einzelnen Teilgruppen sollten nicht miteinander korrelieren

Wenn aufeinander folgende Datenpunkte innerhalb einer Teilgruppe korrelieren, liegen die Eingriffsgrenzen zu eng beieinander, und auf der Regelkarte werden u. U. einige Punkte, die unter Kontrolle sind, als Punkte außer Kontrolle angezeigt.

Die Daten sollten in chronologischer Reihenfolge vorliegen

Da mit Regelkarten Änderungen über die Zeit erkannt werden, ist die Reihenfolge der Daten wichtig. Sie sollten die Daten in der Reihenfolge eingeben, in der sie erfasst wurden, so dass die ältesten Daten am Anfang des Arbeitsblatts aufgeführt werden.

Die Daten müssen in geeigneten Zeitintervallen erfasst werden

Erfassen Sie Daten in Zeitintervallen mit gleichen Abständen, z. B. jede Stunde, jede Schicht oder jeden Tag. Wählen Sie ein ausreichend kurzes Zeitintervall, so dass Sie Änderungen am Prozess bereits kurz nach ihrem Auftreten erkennen können.

Daten dürfen nicht für eine gesamte Teilgruppe fehlen

Wenn die Daten für eine gesamte Teilgruppe fehlen, erstellt Minitab die Regelkarte nicht.

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