Interpretieren der wichtigsten Ergebnisse für eine T²-Karte mit verallgemeinerter Varianz

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine T2-Karte mit verallgemeinerter Varianz zu interpretieren. Zu den wichtigsten Ausgaben zählen die T2-Karte, die Regelkarte der verallgemeinerten Varianz und die Testergebnisse.

Schritt 1: Bestimmen, ob die Prozessstreuung unter Kontrolle ist

Auf der Regelkarte der verallgemeinerten Varianz wird die gemeinsame Prozessstreuung mehrerer verbundener Variablen dargestellt. Die Mittellinie ist die Determinante der Stichproben-Kovarianzmatrix. Die untere und die obere Eingriffsgrenze basieren auf der Anzahl der Variablen sowie auf der Anzahl der Beobachtungen in jeder Teilgruppe.

Die Regelkarte der verallgemeinerten Varianz muss unter Kontrolle sein, damit Sie die T-Quadrat-Karte interpretieren können. Wenn die Regelkarte der verallgemeinerten Varianz nicht unter Kontrolle ist, sind die Eingriffsgrenzen auf der T-Quadrat-Karte ungenau und können fälschlicherweise auf eine fehlende Kontrolle hinweisen.

Rote Punkte geben Teilgruppen an, die über der oberen Eingriffsgrenze liegen und außer Kontrolle sind. Ein Nachteil von multivariaten Regelkarten besteht darin, dass die Skala in keiner Beziehung zu den Skalen der Variablen steht und aus den Signalen fehlender Kontrolle nicht hervorgeht, welche Variable (bzw. Kombination von Variablen) das jeweilige jeweilige Signal bewirkt hat.

In diesen Ergebnissen sind keine Punkte auf der Regelkarte der verallgemeinerten Varianz (der unteren Regelkarte) außer Kontrolle.

Schritt 2: Bestimmen, ob die Prozesslage unter Kontrolle ist

Auf der T2-Karte wird das T2 für jede Teilgruppe dargestellt, um zu ermitteln, ob die Prozesslage mehrerer verbundener Variablen gleichzeitig unter Kontrolle ist. Die Mittellinie stellt den Median der theoretischen Verteilung der T2-Statistiken dar. Die obere Eingriffsgrenze wird durch die Anzahl der Stichproben, den Umfang der einzelnen Stichproben sowie die Anzahl der Variablen bestimmt.

Minitab kennzeichnet Punkte außerhalb der Eingriffsgrenzen mit einem roten Symbol. Punkte außer Kontrolle können auf das Vorliegen von Ausnahmebedingungen hinweisen. Ein Nachteil von multivariaten Regelkarten besteht darin, dass die Skala in keiner Beziehung zu den Skalen der Variablen steht und aus den Signalen fehlender Kontrolle nicht hervorgeht, welche Variable (bzw. Kombination von Variablen) das jeweilige jeweilige Signal bewirkt hat.

Schauen Sie sich in diesen Ergebnissen die T-Quadrat-Karte an. Drei Punkte sind nicht unter Kontrolle. Die Teilgruppen 2, 18 und 19 liegen über der oberen Eingriffsgrenze, was darauf hinweist, dass der Prozess möglicherweise derzeit von Ausnahmebedingungen beeinträchtigt wird. Wenn Sie mit dem Mauszeiger über einem roten Punkt verweilen, erhalten Sie weitere Informationen über die betreffende Teilgruppe.

Schritt 3: Bestimmen, welche Punkte den Test nicht bestanden haben

Untersuchen Sie alle Punkte, die über der oberen Eingriffsgrenze liegen. In der Ausgabe im Sessionfenster wird angezeigt, welche Punkte über der Eingriffsgrenze liegen (siehe Abbildung).

Testergebnisse für T²-Karte von Aufenthalt; Zufriedenheit Punkt Variable p-Wert Größer als OEG 2 Aufenthalt 0,0030 Zufriedenheit 0,0067 18 Aufenthalt 0,0010 Zufriedenheit 0,0002 19 Zufriedenheit 0,0000 * WARNUNG * Wenn die Grafik mit neuen Daten aktualisiert wird, sind die o.g. Ergebnisse möglicherweise nicht mehr richtig.
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