Weshalb ist Weibull-Verteilung die Standardverteilung für die Prozessfähigkeitsanalyse für nicht normalverteilte Daten?

Die Weibull-Verteilung ist eine der am häufigsten zum Modellieren von nicht normalverteilten Daten verwendete Verteilung. Die Weibull-Verteilung wird durch die Form-, Skalen- und Schwellenwertparameter beschrieben. Je nach Werten der Parameter kann die Weibull-Verteilung verschiedene Formen annehmen.

Effekt des Formparameters
Effekt des Skalenparameters
Effekt des Schwellenwertparameters
Einer der grundlegenden Vorteile der Weibull-Verteilung besteht darin, dass sie ihren Merkmalen nach anderen Verteilungstypen ähneln kann, wodurch sie beim Anpassen an verschiedene Datentypen äußerst flexibel ist. Die Weibull-Verteilung wird beispielsweise in folgenden Fällen anstelle anderer Verteilungen verwendet:
  • Die Exponentialverteilung ist ein spezieller Fall der Weibull-Verteilung, der häufig zum Untersuchen der Streuung von Strahlungen oder Windgeschwindigkeiten verwendet wird.
  • Die Weibull-Verteilung stellt im Fall von schiefen Daten eine Alternative zur Normalverteilung dar.

Andere Verteilungen für die Prozessfähigkeitsanalyse bei nicht normalverteilten Daten

Minitab bietet zudem die folgenden Nicht-Normalverteilungen zum Modellieren der Daten für die Prozessfähigkeitsanalyse bei nicht normalverteilten Daten:
  • Lognormal
  • Lognormal mit 3 Parametern
  • Exponential
  • Exponential mit 2 Parametern
  • Gamma
  • Gamma mit 3 Parametern
  • Logistisch
  • Loglogistisch
  • Loglogistisch mit 3 Parametern
  • Kleinster Extremwert
  • Größter Extremwert

Nutzen Sie Ihre Kenntnis des Prozesses und die Ergebnisse eines Tests der Verteilungsanpassung, z. B. Identifikation der Verteilung, um die am besten geeignete Verteilung für Ihre Daten zu bestimmen.

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