Angeben der Standardeinstellungen für Messsystemanalysen

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Geben Sie die Standardeinstellungen für Messsystemanalysen an. Die an den Standardeinstellungen vorgenommenen Änderungen bleiben auch nach dem Beenden von Minitab in Kraft, bis Sie sie wieder ändern.
Streuung in Untersuchung
Geben Sie die Zahl ein, mit der die Standardabweichung standardmäßig multipliziert werden soll, um die Streuung der Messwerte zu schätzen. Der Standardmultiplikator ist 6. Dies ist die Anzahl der Standardabweichungen, die erforderlich ist, um 99,73 % der Messwerte zu erfassen.
Hinweis

Wenn Sie lediglich eine Spezifikationsgrenze eingeben und 99,73 % der Messwerte einbinden möchten, müssen Sie den Wert 6 nicht in 3 ändern.

Wenn historische Standardabweichung eingegeben wird
  • Zum Schätzen der Prozessstreuung historische Standardabweichung verwenden: Wählen Sie diese Option aus, um die historische Standardabweichung zu verwenden, wenn im Dialogfeld ein bekannter Wert für die Gesamtstreuung eingegeben wird.
  • Zum Schätzen der Prozessstreuung Teile in der Untersuchung verwenden: Wählen Sie diese Option aus, um die Gesamtstreuung des Prozesses anhand der Messdaten im Arbeitsblatt zu schätzen, auch wenn im Dialogfeld eine historische Standardabweichung eingegeben wurde. Wenn Sie diese Option auswählen, zeigt Minitab in der Ausgabe im Sessionfenster sowie in der Grafik „Streuungskomponenten“ die Spalte „%Prozess“ an. In der Spalte „%Prozess“ wird angezeigt, welchem Prozentsatz der Prozessstandardabweichung jede einzelne Varianzkomponente entspricht.
Alpha für Ausschluss des Wechselwirkungsterms

Geben Sie das Standardsignifikanzniveau ein, anhand dessen Minitab den Wechselwirkungsterm aus dem Modell entfernt. Minitab verwendet diese Option nur bei der ANOVA-Methode. Der Standardwert ist 0,05.

Verwenden Sie ein höheres Signifikanzniveau, z. B. 0,10 oder 0,25, wenn die Wechselwirkung mit höherer Wahrscheinlichkeit im Modell verbleiben soll. Verwenden Sie ein niedrigeres Signifikanzniveau, z. B. 0,01, wenn die Wechselwirkung mit geringerer Wahrscheinlichkeit im Modell verbleiben soll.

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