Beispiel für ein Streudiagramm mit Regression und Gruppen

Ein Qualitätstechniker bei einem Kamerahersteller möchte die Blitzerholungszeit verkürzen. Die Blitzerholungszeit gibt die kürzeste Zeitdauer an, die zwischen zwei Blitzauslösungen verstreichen muss. Der Techniker möchte bestimmen, ob eine Beziehung zwischen der unmittelbar nach einem Blitz in der Kamerabatterie verbleibenden Spannung und der Blitzerholungszeit besteht. Der Techniker möchte außerdem herausfinden, ob bei der Blitzerholungszeit Differenzen zwischen der alten und der neuen Formulierung der Batterie vorliegen. Er erfasst Zufallsstichproben von Batterien, die mit der alten und der neuen Formulierung produziert wurden. Der Techniker misst für beide die unmittelbar nach einer Blitzauslösung verbleibende Spannung und die Blitzerholungszeit.

Im Rahmen der anfänglichen Untersuchung erstellt der Techniker ein Streudiagramm der nach einer Blitzauslösung verbleibenden Spannung im Vergleich zur Blitzerholungszeit angeordnet nach Batterieformulierung, um die Beziehung zwischen diesen beiden Variablen für die beiden Formulierungen auszuwerten.

  1. Öffnen Sie die Beispieldaten Blitzerholungszeit.MTW.
  2. Wählen Sie Grafik > Streudiagramm > Mit Regression und Gruppen aus.
  3. Geben Sie unter Y-Variablen die Spalte Blitzerholung ein.
  4. Geben Sie unter X-Variablen die Spalte Volt danach ein.
  5. Geben Sie im Feld Kategoriale Gruppierungsvariablen (0-3) die Spalte Formulierung ein.
  6. Klicken Sie auf OK.

Interpretieren der Ergebnisse

Das Streudiagramm zeigt eine negative lineare Beziehung zwischen der verbleibenden Spannung und der Blitzerholungszeit. Die Blitzerholungszeit nimmt mit zunehmender Spannung nach der Blitzauslösung ab. Bei der neuen Formulierung ist anscheinend eine kürzere Blitzerholungszeit als bei der alten Formulierung erforderlich.

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