Intervallbalken veranschaulichen die Zentraltendenz und die Streuung von Stichprobenverteilungen. In der Standardeinstellung werden in Fehlerbalkendiagrammen 95%-Konfidenzintervalle für den Mittelwert angezeigt. Das folgende Fehlerbalkendiagramm enthält beispielsweise einen Konfidenzintervallbalken für die mittlere Wuchshöhe von Pflanzen für die einzelnen Düngersorten.

Um Intervallbalken beim Erstellen einer Grafik hinzuzufügen, klicken Sie auf Datenansicht. Um einer vorhandenen Grafik Intervallbalken hinzuzufügen, klicken Sie auf die Grafik, und wählen Sie Editor > Hinzufügen > Datenanzeige aus. Um Intervallbalken zu bearbeiten, wählen Sie die betreffenden Intervallbalken aus, und doppelklicken Sie darauf. Weitere Informationen finden Sie unter Auswählen von Gruppen und einzelnen Elemente in einer Grafik.

Bearbeiten der Darstellung der Balken
Auf der Registerkarte Attribute können Sie Linientyp, Linienfarbe und Linienstärke der ausgewählten Intervallbalken bearbeiten.
Bearbeiten des Intervalltyps
Wählen Sie auf der Registerkarte Optionen unter Intervalltyp eine der folgenden Optionen aus:
  • Standardfehler: Stellt einen Standardfehler (oder ein Vielfaches des Standardfehlers) vom Mittelwert dar. Der Standardfehler des Mittelwerts (SE des Mittelwerts) schätzt die Streuung zwischen den Stichprobenmittelwerten, die Sie erhalten würden, wenn mehrere Stichproben aus derselben Grundgesamtheit gezogen würden. Geben Sie im Feld Mehrfach eine positive Zahl ein, die als Multiplikator für Standardfehler verwendet werden soll.
  • Konfidenzintervall (Standardeinstellung): Stellt das 95%-Konfidenzintervall für den Mittelwert. Weitere Informationen finden Sie unter Was ist ein Konfidenzintervall?
    • Geben Sie im Feld Niveau das Konfidenzniveau für das Konfidenzintervall ein. In der Regel ist ein Konfidenzniveau von 95 % gut geeignet. Ein 95%-Konfidenzniveau gibt an, dass bei einer Entnahme von 100 Zufallsstichproben aus der Grundgesamtheit die Konfidenzintervalle für ungefähr 95 der Stichproben den Parameter der Grundgesamtheit enthalten. Weitere Informationen finden Sie unter Was ist ein Konfidenzniveau?
    • Wählen Sie Bonferroni aus, um die Bonferroni-Methode zu verwenden, damit das simultane Konfidenzniveau für eine Gruppe von Konfidenzintervallen beibehalten wird. Wenn Sie Bonferroni nicht auswählen, gelten die Konfidenzniveaus für die einzelnen Intervalle. Weitere Informationen finden Sie unter Was ist die Bonferroni-Methode?.
Auswählen der Position der Balken
Wählen Sie auf der Registerkarte Optionen im Feld Seite eine der folgenden Optionen aus.
  • beidseitig: Die Balken werden oberhalb und unterhalb des Mittelwerts gezeichnet.
  • oben einseitig: Die Balken befinden sich oberhalb des Mittelwerts.
  • unten einseitig: Die Balken befinden sich unterhalb des Mittelwerts.
Bei Konfidenzintervallen (Standard) sind einseitige Balken bei der Darstellung nur einer Seite des Intervalls kürzer als die gleichen einseitigen Balken bei der beidseitigen Darstellung, da Minitab einen einseitigen Test verwendet. Bei Standardfehlerbalken ist die Länge der Fehlerbalken über und unter dem Mittelwert unabhängig von der ausgewählten Seite identisch.
Fehler gruppenübergreifend zusammenfassen
Verwenden Sie die zusammengefassten Freiheitsgrade, um den kritischen Wert aus der t-Verteilung für Konfidenzintervallbalken zu berechnen oder um einen zusammengefassten Standardfehler anstelle der Fehler für die einzelnen Teilgruppen in Standardfehlerbalken zu berechnen.
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